Entschuldigung/Abschied

01/05/2010 by

Hallo.

Ihr wundert euch sicher wieso ihr seit so langer Zeit nichts mehr von mir gehört habt.

Im Privatleben sowie im Beruf geht es bei mir steil bergauf. Alles begann als ich auf einer High- society Party in Hollywood die bezaubernde Scarlett Johanson traf. Wir merkten sofort das wir uns auf einer Wellenlänge bewegten, daher war es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir die Party umgehend verliessen um so schnell wie möglich zu heiraten.  Nach gelungener Hochzeit verbarrikadierten wir uns die nächsten Wochen in ihrem Penthouse in New York, um uns vor lästigen Paparazzo zu schützen und das ein oder andere Kind auf den Weg zu schicken.

Als der Trubel um unsere Ehe langsam abklang reisten wir nach Deutschland, wo ich zufällig auf Louis van Gaal traf, der mir anbot neuer Chef-Trainer der Bayern zu werden, da er mich für den besten Menschen der Welt halte. Er selbst wolle die Rolle des Co-trainers einnehmen um noch einige Tricks und Kniffe des Trainer Business von mir zu erlernen.

Zurück Im trauten Heim beantwortete ich die Frage von Scarlett, oder ich wie ich sie nenne Scarli-Schatzi, was ich wohl sagen werde, mit:„das, was ein mann mit 2 penisen sagen würde, wenn sein Schneider ihn fragen würde, ob er Links- oder Rechtsträger wär – Ja“

Ich werde allerdings erst nächstes Jahr das Team der Bayern trainieren, da ich van Gaal ersteinmal eine gelungende ,wenngleich an meinen Maßstäben gemessen lediglich mäßige, Saison gönnen will. Direkt im Anschluss an diese Saison(2009/2010) werde ich dann damit ich anfangen  das Team nach meinem Vorbild neu zu formen. Ich denke die Triple Gewinne in den nächsten 15-26 Saisons sind unter meiner Führung als durchaus realistisch einzuschätzen, und sollten für mich kein sonderlich großes Problem darstellen.

Ich hoffe dieser kurze Einblick in mein Privatleben hilft euch, den Fans, zu verstehen wieso ich mich zurzeit nich mehr mit dem schreiben neuer Artikel befassen kann. Ich weiß ich bin der Leitwolf, die Lichgestalt, die Koryphäe, die euch dazu bewegte diesen Blog zu lesen, hoffe jedoch das ihr euch mit den – weitaus weniger spannenden – Artikeln des übrigen BloGGitanius-Teams anfreunden könnt.

Gato ende.

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Polizist Pablo Pappenheimer – Kapitel 2

25/04/2010 by

…Und so stand Polizist Pappenheimer vor seinem Haus, gelähmt von den markerschütternden Schreien die aus seinem Keller drangen. Nach einigen Sekunden berappelte er sich und rannte zur Tür. In diesem Moment schossen ihm allerhand Gedanken durch den Kopf: Was war geschehen? Wer war dafür verantwortlich? Hatte die Kleine im Pub ihm vorhin zugezwinkert?

Er gab sich einen Ruck und öffnete die Tür. Es kam, wie es kommen musste, sie standen sich direkt gegenüber und blickten sich in die Augen. Sie – das waren Polizist Pablo Pappenheimer und sein Erzfeind, den er schon viele Male hinter schwedische Gardinen gebracht hatte – Karl, der kleptomanische Kannibale. Lange hatte er ihn nicht gesehen, das letzte Mal im Zeltlager Stolle ’98. Dort hatte Karl kapiert, dass er sich neben der Kleptomanie auch am Kannibalismus kokettierte und so kauerte sich Karl unter einen kniehohen Kieferntisch und knabberte an Pablo Pappenheimers Popliteus. Als er es bemerkte, trat Pappenheimer Kannibalen-Karl knallhart in die Klöten, woraufhin dieser ihm grausame Rache schwor.

Und nun war der Zeitpunkt gekommen. Karl kicherte kurz und so schnell wie er aufgetaucht war, war er auch wieder verschwunden. Das einzige, was er zurücklies war ein kleiner Zettel, darauf stand: Tja, wenn dir deine Petunie nicht wichtig genug ist, dann ja vielleicht deine Brille…

In der Tat, seine Brille war ihm sehr wichtig, denn ohne sie konnte er nicht sehen. Kannibalen-Karl hatte ihm ein echtes Schnippchen geschlagen. Polizist Pappenheimer plante, am nächsten Tag in die Stadt zu fahren um sich eine neue Brille zu kaufen. Doch zunächst musste er herausfinden, was die Ursache dieser fürchterlichen Schreie war. Gesagt, getan. Pappenheimer nahm seinen ganzen Mut zusammen und rannte in den Keller, wo er etwas zu sehen bekam, wie es nicht viele Menschen von sich behaupten können: Ein Kaiserschnurrbart-Tamarin hatte sich in seinen Wäschetrockner verirrt, schaute heraus und gab jedes Mal, wenn das Gerät eine volle Drehung vollzog einen schrecklichen Schrei von sich. Nach diesem nervenaufreibenden Tag musste Polizist Pappenheimer sich aufs Ohr hauen, also kuschelte er sich in seine Galactus-Bettwäsche und schlief…

Am nächsten Morgen schwang Pappenheimer sich auf sein Fahhrad und radelte in die Stadt. Dort angekommen betrat er das Brillengeschäft und wurde sogleich freundlich begrüßt. „Hola, sie müssene Polizist Pablo Pappenheimer sein. Iche bine Fernando, der neue Optiker. Schöne sie kennene zu lernen.“, schallte es ihm entgegen. „Obacht, dieser Optiker erscheint dir etwas obskur“, ging es ihm durch den Kopf als er ohnmächtig zu Boden sank…

Der wahre Italiener

16/04/2010 by

Hallo Leser,

zur Zeit ist die Zeit sehr rar und deswegen nutze ich diesen Moment der mir grade zur Verfügung steht um eine Bekanntmachung zu machen.

Cona ist ab heute als ein wahrer Italienier zu bezeichnen. Aus gut unterrichteten Quellen wurde mir ein geheimes Videoband zugespielt. Dieses Videoband zeigt Cona als wahren Italiener. Ich war natürlich sofort empört über diesen schlechten Scherz und giftete herum: ‚Wollt ihr mich verklappsen? Ich nehme euch das nicht ab!‚.

Aber nach einiger Ruhezeit, einem kleinen Nickerchen und einem großen Nickerchen wurde es mir klar. Cona war tatsächlich zu einem wahren Italiener geworden. Ich musste mich damit abfinden. Ein solches Video war unmöglich zu fälschen.

Natürlich möchte ich euch ein Beweisfoto nicht vorenthalten:

Was haltet ihr von diesem spontanen Nationalitätenwechsel? Muss etwas dagegen getan werden? Sagt mir eure Meinung!

LoWrenZ

Der BEEF König

11/04/2010 by

Mein Name ist Trutz Ballhaus,
In Fachkreisen nennt man mich ausschließlich den „BEEF KÖNIG!“
Dieser Titel wurde mir vor genau fünf Monaten zugewiesen, als ich mich auf ein Turnier immenser Wichtigkeit einließ.

Spulen wir die Zeit fünf Monate zurück… Constantin Stump, Nico Schreier, Jasper Amani und meine Wenigkeit führten eine schier endlose Diskussion darüber, wer die besten Fähigkeiten bezüglich des Mediums Videospiel mit sich bringt.
Für mich war schon damals klar, dass in diesem Metier niemand in der Lage ist, mir das Wasser zu reichen.
Nur leider ist das Ego der Anderen mindestens Pari Pari mit meinem, und so entschlossen wir uns, ein „Royal Beef Turnier“ zu veranstalten, um den besten der Besten zu küren.
Von da an begannen die Organisationen für dieses Großereignis.
Nach dem weder Kosten und Mühen gescheut wurden, beschlossen wir, das Turnier in die Höhle des Löwen zu tragen, in das Auge des Taifuns,…in mein Haus.
Nach reichlich Giftpfeilen und Drohgebärden ward nun der Tag gekommen, an dem sich das Schicksal Aller entscheiden sollte.
Was mir als Erstes auffiel war, dass jeder seine eigene Art hatte, mit der Situation umzugehen und sich mental auch das Folgende vorzubereiten.
So ging Constantin einige Zeit in sich, schwor sich mit Musik ein und genoss die Ruhe vor dem Sturm .
Ganz anders Nico, der schon bei den Probespielen ( keins der Spiele fand sich übrigens in der Auswahl der Turnierspiele wieder ) seine „nicht vorhandene“ Stärke mit großen Sprüchen demonstrieren wollte.

Nach de Vorbereitung ging es nun ans Eingemachte.

Die Regeln waren einfach:

– 4 Spiele
– 4 Spieler
– 1 Gewinner
– 3 Verlierer

Punkteverteilung
– 1ter Platz – 3 Punkte
– 2ter Platz – 2 Punkte
– 3ter Platz – 1 Punkt
– 4ter Platz – 0 Punkte

Die Spiele:( Nach Zufallsprinzip ausgewählt )

– Runde 1. – Red Faction Guerilla
– Runde 2. –  Halo 3
– Runde 3. –  Street Fighter 4
– Runde 4. – Smackdown vs. Raw 2009

Die erste Runde verlief so, wie ich es erwartet hatte da es sich um ein Spiel handelte, welches ein geringes Skilllevel voraussetzte.
Dennoch erreichte ich Platz 3, und war mit dem Ergebnis zufrieden, weil ich wusste :Meine Zeit wird kommen.. ..
Constantin und Nico fingen an zu spaßen, da sie einen guten Einstieg in das Turnier feierten.
So ging es dann in Runde 2. ( HALO )
Müßig zu erwähnen, dass es sich bei mir um den besten Halo Spieler aller Zeiten handelt.
Gesagt getan legte ich eine Runde, hin die sich gewaschen hatte und fegte die Jungs mit einer 15 kill Differenz von der Platte.
Und so nahm das Turnier seinen Lauf.
Ich dominierte die Runde 3 ( Street Fighter 4 ), ohne eine Rundenniederlage zu kassieren, wie ein junger Gott.
Dass ich im letzten Spiel nicht mehr voll bei der Sache war und nur den 2ten Rang belegte, lag an meinem Wissen, das Turnier bereits eingesackt zu haben.
Nach dieser Machtdemonstration verließen meine „Gegner“ mit gesunkenen Häuptern das Anwesen, mit dem Wissen …Gegen diesen Trutz ….Ja gegen den gibt es nichts zu holen.

trutzus

Polizist Pablo Pappenheimer – Kapitel 1

11/04/2010 by

…Es war eine finstere Nacht im ruhigen Glorensburgh und Polizist Pappenheimer war gerade dabei, in seiner Stammkneipe den wohlverdienten Feierabend einzuleiten, als der Barkeeper, Lorenz war sein Name, ihn zu sich rief – jemand hatte eine Nachricht hinterlassen.
Als Pappenheimer sich zur Theke bewegte musterte er Lorenz von oben bis unten. Er arbeitete noch nicht lange im Pub zum durstigen Lurch und schien dem Polizisten etwas merkwürdig. Vermutlich war es die Art, wie er sich ständig im Spiegel betrachtete, die eine natürliche Abneigung hervorrief – jedoch trug wohl auch die Tatsache bei, dass er ein überzeugter Nudist war. In Gedanken versunken betrachtete er die Notiz, die Lorenz ihm zugeschoben hatte…
„Wenn du deine geliebte Frau wiedersehen willst, dann bring 500 Pfund zum verlassenen Bauernhof vor der Stadt.“, las er.
Frau; das war der Name, den er drei Wochen zuvor seiner preisgekrönten Petunie gegeben hatte.  Da sie aber die Blüte ihres Lebens bereits überschritten hatte, kümmerte es ihn nicht weiter, was mit ihr geschah – schließlich war Pablo Pappenheimer niemand, der in der Vergangenheit zu leben pflegte. So bestellte er sich einen weiteren Humpen Bier und ging, wenn auch etwas verwundert, zurück zu seinem Platz in einer der Ecken des Pubs.
Polizist Pappenheimer war häufig allein. Die wichtigsten Personen in seinem Leben waren seine Haushälterin, sein schwedischer Brieffreund Ole, und Gil. Gil war ein eifriger Jungspund, der seine Freizeit damit verbrachte, seinem Ziel nachzustreben, Vorsitzender des Scotland Yard zu werden; derzeit war er als Deputy in Glorensburgh beschäftigt. Weitere soziale Kontakte hatte Pappenheimer nicht vorzuweisen, da er sich aufgrund diverser Phobien und Neurosen sehr schwer tat, neue Menschen kennenzulernen.
Er selbst sah darin kein Problem – er hatte ja Ole, dem er alles anvertrauen konnte. Das munterte ihn stets auf. Und so machte er sich bald auf den Heimweg, um seine Katze, er nannte sie – einfallsreich wie er war – Gato, zu füttern und anschließend ins Bett zu gehen.
Doch bereits als der Polizist in die Straße einbog, in der er wohnte, war es ihm klar – etwas schreckliches musste passiert sein! Und so rannte er die letzten Meter die nebelige Straße entlang. Als er an seinem Grundstück angekommen war sah er dieses merkwürdige Licht und hörte dumpfe Schreie aus dem Keller.
Pablo Pappenheimer fiel es wie Schuppen von den Augen: Sie hatten mit ihrem Rachefeldzug begonnen…

Alienschiedsrichter

09/04/2010 by

Der Alienschiedsrichter ( von lat. alienus – fremd, fremdartig / lat. schiedsrichtus – ungerecht ) ist eine kürzlich in dem Raum Niedersachsen entdeckte Schiedsrichterart. Aufgrund aktueller Beobachtungen und Forscherberichte ist davon auszugehen, dass der Alienschiedsrichter bereits seit vielen Jahren in seinem aktuellen Lebensraum ansässig ist ( im Fachjargon: ‚pfeift‚ ).

Der Alienschiedsrichter zeichnet sich dadurch aus, dass er vorallem gegenüber Fußballspielern mit einem hohen Maß an Schlechtigkeit ( siehe: Die Schlechtigkeit und ihre exorbitanten Auswüchse ) sehr ungerecht ( zumindest aus der Sicht des Spielers mit hohem Maß an Schlechtigkeit ) pfeift.

Dabei wurde in freier Wildbahn eine Szene beobachtet, in welcher der Spieler mit hohem Maß an Schlechtigkeit eine ,seiner Meinung nach, sehr faire Grätsche gegen einen Gegenspieler durchführte. Daraufhin verwies ihn der Alienschiedrichter für zwei Minuten des Spielfeldes. Der Spieler drehte durch und rief: ‚Was soll das? So ein Alienschiedsrichter!‚.

Im Allgemeinen sind Alienschiedsrichter allerdings sehr sportmännische und nette Personen.

Die Nacht der 1000 Augenküchlein

05/04/2010 by

Unsere Geschichte beginnt in einem Moor nahe dem possierlichen Dörfchen ‚Fordyce‘ im alten Schottland. Es ist stockfinstere Nacht. Das ist so, weil die Sonne bereits untergegangen ist.

Der alte Seebär und zwischenzeitliche auch als Kombüsenkoch tätige Mc.Titties ist nach einer langen Seereise wieder zurück in Schottland.Das ist so, weil er jetzt wieder da ist.

Er hatte seine Zeit vorher in Nicaragua verbracht und nicht gut geschlafen – öfters. Das ist so, weil das Schiff ab und an schwankte.

Außerdem hatte er an einem hellen Winternachmittag an dem die Sonne nicht schient etwas unfassbares erblickt! Erst konnte er es nicht genau erkennen, jedoch war das Ding von atemberaubender Grösse, als das Licht im richtigen Winkel auf es fiel, ward ihm Angst und Bange.

Es handelt sich um einen riesigen, nackten, teilweise haarigen, omnipotenten, mit kleinen Pusterln versehenen Hund und eingentlich war er klein. Mc.Titties hatte sich nur verguckt.

Nach dieser kurzen Ablenkung kehrte Mc.Titties zu seiner vorherigen Beschäftigung zurück und schnitt kleine widerlich dreinblickende Möhren in den Eintopf. Er bereitete häufig Eintopf zu – aber an einem düsteren, sonnigen Herbstvormittag wollte er den Speiseplan ändern.

Superleckere Zuckerwarre, ein Kilo war die Portion vorgesehen, denn er hatte Watt-Wahn. Dieser Wahn wiederum veranlasste ihn wie ein wilder, Backware in Form kleiner Küchlein zu produzieren. Seine Gedanken in diesem Moment waren fokussiert: ‚Backe, Backe Kuchen. Wenn er fällt dann schreit er.‘

So verbrachte er etliche tage in der Kombüse und backte, ließ es sich allerdings nicht nehmen den ein oder anderen Tanz zwischenzuschieben. Er bevorzugt Rumba, aber auch Tango sagte ihm zu, ähnlich wie Cha-Cha-Cha. Was hier noch erwähnenswert ist, ist dass er alle Tänze, bis auf Rumba ausschließlich nackt ausführte. Bei Rumba wäre dies völlig absurd. Das gehört sich nicht, für einen echten Mann von Welt.

Doch nun genug von diesen bizarren Riten, was zählt ist die Patte.

Er schob 1000 kleine, niedliche, teilweise erotische Küchlein in den Backofen. Während er dies tat, tropften einige seiner Augen auf die Küchlein und fusionierten in einem Feuerwerk aus Feuer zu bösen Augenküchlein. Diese kamen dann schnell aus dem Ofen, töteten sein Kaninchen und verschwanden für immer im Dickicht. Vielleicht sogar in dem Moor, in dem er sich grade aufhielt.

Nun luntze Günther Netzer vorbei um nochmal ‚Hallo’ zu sagen.

LoWrenZ  &  gato

Kann Göttingen 05 ihn noch halten?

05/04/2010 by

Hallo Freunde,

die News haben sich ja wie ein Lauffeuer verbreitet. Seid Wochen heißt es in der Presse ‚Wechselt Lorenz Frey zu Real Madrid?‘, ‚Der Stürmerstar der A-Junioren Kreisliga Staffel 2 Mannschaft steht offenbar kurz vor dem Absprung!‘ oder ‚Nach 28 Saisontoren in der Hinrunde hat Lorenz Frey auch Interesse im Ausland geweckt!‘.

Da ich die besagte Person bin, möchte ihn nun Stellung zu den Transfergerüchten nehmen. Sicherlich haben viele von euch bereits eine der großen Überschriften in den deutschen Sportzeitschriften gelesen. Hier nur ein Beispiel:

Ja, es ist tatsächlich wahr! Real Madrid hat 30.000.000€ Ablösesumme für mich geboten. Eine Stange Geld für meinen aktuellen Verein. Auch die spanischen Medien berichten zur Zeit sehr viel über mich:

Ich bin im Moment sehr stark hin und her gerissen. Auf der einen Seite reizt es mich schon, einmal in der höchsten spanischen Spielklasse bei einem internationalen Topverein zu spielen. Auf der anderen Seite möchte ich meinen aktuellen Verein nicht im Stich lassen. Seit meiner frühsten Jugend spiele ich nun für diesen Verein und ich bin unterdessen zu einem der Leistungsträger aufgestiegen.

Ich denke allerdings ich werde das Angebot ablehnen. Natürlich reizen mich auch die 7.000.000€ Jahresgehalt. Aber ich denke ich bleibe bei meinem 22€ Quartalsbeitrag. Frei nach dem Motto – Schuster bleib bei deinen Leisten.

In diesem Sinne – eine gute Nacht.

LoWrenZ

Der Boxkampf, oder wie Lorenz sich vor ihm drückte

03/04/2010 by

Alles entstand aus einem Scherz heraus  den ich während  einem Treffen des Abischerzkomitees vom mir gab: „Wir machen einfach nen Boxkampf zwischen mir und Lorenz!“. Die Folge war erwartungsgemäß seichtes Gelächter. Doch was als Spaß angedacht war nahm schnell  Form an, als ich Lorenz am darauf folgenden Tag über einen bekannten Instantmessenger informierte, dass alles geplant sei, wir uns einen Ring in der Sporthalle zusammenhämmern und Hans-Werner Schmidt als Ringrichter agieren würden.

Er hatte den Köder gefressen

Doch Lorenz Reaktion überraschte mich. Er zog nicht , wie ich es von ihm zu erwarten war, den Schwanz ein sondern mimte den Erfreuten, letztendliche war dies jedoch reine Tarnung, doch dazu später.

Was folgte war der grösste Aufrüstungskampf aller Zeiten und ließ den Kalten Krieg wie einen jämmerlichen Witz wirken.

Wirtschaftswissenschaftler vermuten, dass der Lorenz-Cona-Konflikt Ursache für die schnelle wirtschaftliche Regeneration nach der Weltwirtschaftskrise war.

In einem Zeitraum von etwa einem Monat flossen von beiden Seiten unverschämt hohe Mengen in die Vorbereitung auf den großen Boxkampf.

Stadien wurden gebaut und wieder abgerissen, da sie dem vermuteten Besucheransturm nicht gerecht wurden.

Lorenz und ich haben zudem den Großteil unseres Vermögens in unsere persönliche Vorbereitung investiert, dies schaukelte sich immer weiter hoch und erreichte seinen Höhepunkt darin, dass Lorenz sich Muhammad Ali als Trainer und Vitali Klitschko als persönlichen Sparringspartner auf Lebzeit sicherte und ich mir eine Trainingshalle im Wert von mehreren Milliarden Dollar bauen ließ, in welcher ich nur das best geschulteste Personal einstellte.

Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war ist, dass Lorenz die ganze Zeit über niemals vorhatte an dem Boxkampf teilzunehmen , er wollte mich lediglich zum Aufgeben zwingen um als Stärkerer aus dem Konflikt hervorzugehen. Lorenz versuchte dies durch das große Aufrüsten zu erreichen.

Als dies nicht funktionierte, da ich als wohl couragiertester Mann der Welt gelte, leitete er alles in die Wege  den Wettkampf ins Wasser fallen zu lassen , ohne tatsächlich als Weichei bzw. Angsthase vor die Weltöffentlichkeit treten zu müssen.

In einem ersten Versuch zertrümmerte er sich mit einem Hammer sein Knie, um es anschließend    auf einen Sportunfall  zu schieben. Ich  erklärte ihm, dass dies nicht als Ausrede gelten könne, um den wohl größten Boxkampf der Welt  abzublasen, da ich auch die ein oder anderen Blessur (ein Rippenbruch hier , eine innere Blutung da)  von den vielen Sparringspartien davon trug, dies allerdings niemals als Grund für eine Aufgabe sehen würde.

Widerwillig sah Lorenz dies ein,  versuchte allerdings den Wettkampf auf einem anderen Weg zu manipulieren. letztendlich war er erfolgreich und zwar durch Bestechen des Veranstalters Fereydoun, der daraufhin das Event absagte. Vor der Presse sagte Fereydoun, dass der Kampf aus wettertechnischen Gründen  nicht stattfinden könne. Dies erschütterte die Fans die sich bereits seit langen auf den Kampf gefreut hatten und erschien vielen als äußerst unglaubwürdig, da das Stadion in dem der Boxkampf stattfinden sollte, doch ein Dach besaß, und so begann der renommierte Papparazzi und große „Cona-Fan“  Franz Joseph Penisberger mit Hintergrundforschung.

Was er enthüllte erstaunte zwar die Weltöffentlichkeit, jedoch nicht mich.

Penisberger veröffentlichte Bilder (und später Geständnisse) von Fereydoun, die diesen und Lorenz bei der Geldübergabe ,welche den Betrug gültig machen sollten, zeigten.

Dieser Skandal ging als „Lorenz-Gate“ in die Sportgeschichte ein und wird hier und da als Paradebeispiel für „unfaires Verhalten“ und „Kackesein“ herangezogen.

Ich möchte hier noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass man Lorenz auf keinen Fall trauen darf und dieses Beispiel sollte das mehr als deutlich machen.

Das Skandalbild (links Fereydoun, rechts Lorenz)

gato

Der rammdösige Hund Nepomuk

03/04/2010 by

Nach einer langen Artikelpause aufgrund der verschiedensten Gründe, möchte ich euch heute als Ausgleich für die artikelfreie Zeit, die großartige Lebensgeschichte vom rammdösigen Hund Nepomuk erzählen. Ja, ihr habt richtig gehört, dieser Hund war in der Tat rammdösig.

Nepomuk kam in einem Wurf mit sieben seiner Geschwister an einem lauen Frühlingsmorgen zu Welt. Die erste Frage die er sich bereits am ersten Tage in seinem Leben stellt, war die gleiche, die sich einst ein Maulwurf stellte: ‚Wer hat mir auf den Kopf gemacht?‚. Nachdem er das Rätsel gelüftet und seine Mutter als Täter ausgemacht hatte, wurde er verrückt, wie der buchstäbliche Hund in der Pfanne. Seine Mutter erkannte sogleich: ‚Oha, hier habe ich es aber mit einem rammdösigen Sprößling zu tun!‚.
Von heute an beschäftigte sich Nepomuk mit den gleichen Dingen wie jeder Hund. Er fraß, tollte umher, schlief – von Zeit zu Zeit kotze er. Im Gegensatz zu seinen Artgenossen zeichnete ihn allerdings eine Besonderheit aus. Wie seine Mutter früh schon erkannte hatte: Nepomuk hochgradig rammdösig!
Als dann eines Tages ein kleiner Ball über dei Wiese hüpfte, konnte der kleine Nepomuk sich nicht mehr beherrschen. Er lief los und rammdöste umher! Ihm gefiel das. Er machte weiter. Bis heute.

Und wenn Nepomuk nicht gestorben ist, dann rammdöst er noch heute!
Amen
LoWrenZ