Archive for the ‘Lexikonartikel’ Category

Alienschiedsrichter

09/04/2010

Der Alienschiedsrichter ( von lat. alienus – fremd, fremdartig / lat. schiedsrichtus – ungerecht ) ist eine kürzlich in dem Raum Niedersachsen entdeckte Schiedsrichterart. Aufgrund aktueller Beobachtungen und Forscherberichte ist davon auszugehen, dass der Alienschiedsrichter bereits seit vielen Jahren in seinem aktuellen Lebensraum ansässig ist ( im Fachjargon: ‚pfeift‚ ).

Der Alienschiedsrichter zeichnet sich dadurch aus, dass er vorallem gegenüber Fußballspielern mit einem hohen Maß an Schlechtigkeit ( siehe: Die Schlechtigkeit und ihre exorbitanten Auswüchse ) sehr ungerecht ( zumindest aus der Sicht des Spielers mit hohem Maß an Schlechtigkeit ) pfeift.

Dabei wurde in freier Wildbahn eine Szene beobachtet, in welcher der Spieler mit hohem Maß an Schlechtigkeit eine ,seiner Meinung nach, sehr faire Grätsche gegen einen Gegenspieler durchführte. Daraufhin verwies ihn der Alienschiedrichter für zwei Minuten des Spielfeldes. Der Spieler drehte durch und rief: ‚Was soll das? So ein Alienschiedsrichter!‚.

Im Allgemeinen sind Alienschiedsrichter allerdings sehr sportmännische und nette Personen.

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Der Glücksritter

25/03/2010

Der Glücksritter ist eine selten vorkommende Art Mensch, sein Geschick wird viel eher durch Zufall bestimmt, als  durch hart erarbeitetes Handwerk, dass durch jahrelanges Streben nach Perfektion seinen Höhepunkt findet. Er tritt meist sehr selbstsicher auf, da er sich seines Glückes  stets bewusst ist.

Ich möchte das Verhalten des Glücksritters nun anhand eines Beispieles, banalster Art, erläutern. Der Glücksritter befindet sich in einer sportlichen Auseinandersetzung mit einem talentierten Top Athleten. Der Glücksritter denkt sich, dass er im Gegensatz zu dem Athleten rein Garnichts zu verlieren hat ( Vorteil Nr.1 ). Und dieser Vorteil wird noch weiter gestärkt dadurch, dass der Athlet das genaue Gegenteil zu erwarten hat ( Er hat sehr wohl etwas zu verlieren, denn er ist schließlich ein ausgewachsener Top Athlet! )

So kommt es nun zum Duell!!!

Unter dem Druck des Glücksritters misslingen dem Athleten die einfachsten Automatismen.

Die Folgeerscheinung – Er zweifelt an sich selbst.

Der Glücksritter nimmt durch kleine Partikel in der Luft „den Zweifel“ mit seinem Riechorgan auf!

Er wandelt das Aufgenommene nun in geballte Energie um die sich in einem Schwall aus Glück entlädt.

Sein fehlendes Können wird nun durch das entladende Glück kompensiert, sprich jede Aktion klappt…ungewollt..aber sie klappt!

Nach einem Triumph beliebt es der Glücksritter das Opfer zu verpönen, um ihn auch das letzte bisschen Selbstachtung zu nehmen.

trutzus

Lurchidactylus

24/03/2010

Der Lurchidactylus („Lurchflieger“) ist eine Gattung kleiner Lurchkopfflugsaurier.

Fossilien fand man bei Lurchshire in England, in den Steinbrüchen von Molchhausen und Franz Beckenbauers Sockenschublade in Bayern. Wahrscheinlich lebte Lurchidactylus an See- und Flussufern und ernährte sich von kleinen Fischen sowie anderen kleinen Tieren.Er hatte eine Flügelspannweite von 50 bis 75 Zentimetern.

Heute geht man davon aus, dass der Lurchidactylus wohl der Vorfahre des , heute als Hauslurch (vom lat. hausus lurchus) geläufigen, Lurchus normalus ist.