Archive for the ‘Alltägliche Erlebnisse und Erfahrungen’ Category

Saarbrügge sehen und nicht sterben

10/04/2011

Leben.

Ich lebe.

Atme diese Gewissheit mit jedem Atemzug ein.

Ich sitze neben Dennis im Auto,  kann mein Glück und meine Freude weder in vernünftige Worte fassen, noch in irgendeiner Art und Weise begreifen.ungehemmtes Lachen.

Den sich nähernden Tod in wortwörtlich letzter Sekunde abgehängt. Er fuhr auf der Autobahn seit Aufbruch hinter uns und pirschte sich immer näher heran, bis wir die Ausfahrt nach Saarbrücken nahmen, er diese versäumte und weiterfuhr.

Aber genug der Methaphern.

Nochmal ganz zurück zum  Anfang.

Es ist Mittwoch, und wir fahren gen Frankreich.

In einem Auto zum bersten vollgestopft mit allen möglichen überlebensnotwendigen Utensilien, wie Zelt, Isomatten,Wasser,Schlafsack ,Decken, Klamotten, Dosen voller unansehnlichen, und vermutlich genau so schmeckenden, Suppen und sonstigen Gedöns gefüllt.

Selbstverständlich hatte ich mich erneut völlig verkalkuliert, alles betreffend, denn ich hatte weder  Isomatte, noch Schlafsack, noch Löffel. Im Grunde nur eine Wolldecke und nen haufen Klamotten. Diese schlechte Planung sollte sich später noch als äusserst fatal erweisen. Zum glück war Dennis vorrausschauend genug und hatte zumindest 2 Isomatten + zelt dabei, wenn er sich in dieser Hinsicht auf mich verlassen hätte, wäre der ganze Trip wohl garnicht erst zustande gekommen bzw. Ein in einem reinen Denbakel geendet.

Die Dosen erstanden wir in einem kleine Rewe, nahe der französischen Grenze. Die Nahrungssuche war schon dass erste Problem ,da wir absolut keine Ahnung hatten was wir ohne viel Aufwand schnell hätten zubereiten können ausser Dosenfraß,denn wir hatten nur einen Gaskocher mit begrentzem Gasvorkommen im Gepäck, welcher wohl keine langen Kochsessions überstehen würde. Erster Dämpfer der Euphorie. Wie es so meine Art ist stellte ich mir die Reise als ausgeprochen einfach und komplikationslos vor… das Gegenteil war selbstverständlich der Fall.

Also wie gesagt mit zig Dosen etc. Im Gepäck ging es nun über die Grenze ins Land der Franzosen. Es war bereits dunkel geworden, aber da wir absolut keine Lust hatten die lächerlich hohe Maut zu zahlen, entschieden wir uns, mit  Hilfe meines Netbook Routenplaners, durch die Dörfer bis nach Metz zu manövrieren, was ansich noch kein großes Problem darstellte.  Einen geeigneten Ort, fürs aufschlagen des Zelts zu finden allerdings schon. Denn auf dem Weg nach Metz gabs es zwar gefühlte tausend Dörfer, allerdings keins welches eine geeignete Wiese vorzuweisen hatte. Alles was die Dörfer zubieten hatten waren mit Stacheldraht abgezäunte Weiden und Gärten. Auf einen dieser Gärten verirrten wir uns und waren kurz davor unser Camp dort zu errichten, bis wir merkten, dass es sich offensichtlich um Privatgrundstücke handelt.Wär sicher ein schönes Erwachen gewesen.

Nach Stunden der Suche und mit mittlerweile triefend nassen Schuhen fanden wir eine matschige Erdfläche zwischen einem uneingezäunten Feld und einer Art alten, scheinbar nicht mehr benutzten, Garten inklusive Gewächshäusern, und da wir beide erschöpft und müde der Suche waren, beschlossen wir  unser Zelt hier aufzuschlagen. Ging alles prima, da Dennis alles nötige dabei hatte, ich hingegen nichts . Wie gesagt, hätte man mir die Planung überlassen wär nix bei rumgekommen.

Das Zelt war schnell aufgebaut und die erste Nacht in belle france konnte beginnen. Doch dann wurde mir klar worauf ich mich eingelassen hatte. Dennis der König der Schnarchenden, wie konnte ich das nur vergessen, wie konnte ich mich nur auf so einen Trip einlassen. Während ich so über diese Zweifelhafte Entscheidung nach dachte begann Dennis auch schon, trotz lautem Vögelgeschreies, mit unerhört lautem Schnarchen, wie man es so von ihm kennt.

Ich lag also im Zelt, ohne Schlafsack, lediglich mit ner Wolldecke, da ich dachte „8° in der Nacht,dass is doch sicher richtig warm, ne Decke muss reichen“. War es dann aber doch nicht. Vielmehr war es Schweinekalt. Hinzukam, dass der unendlich harte Boden nicht nur , wie der Name schon sagt, unendlich hart, sondern auch total uneben war .Das war dann auch der Grund für mich mitten in der Nacht mit Sit-ups zubeginnen um meinen Körper aufzuwärmen. Naja was einen nicht tötet… töten einen fast. Nach ca 4 Stunden, die ich mehr oder weniger mit Schlaf verbrachte,naja eigentlich war ich vielmehr damit beschäftigt nicht zu erfrieren, was ich immer mehr für möglich hielt, war es dann an der Zeit aufzustehen.

Denn die Nacht war auch vorbei und wir konnte in der Morgendämmerung  aufbrechen.

Nach kurzem Kartoffelsalatfrühstück und etwas Katzenwäsche, zeigte ich der verschwindenden Nacht noch schnell den Stinkefinger während wir Richtung Metz fuhren.

Der Weg nach Metz war ein leichter, weil ausgeschildert. Was sich allerdings nicht als selbstverständlich erweisen sollte. Denn dann kam Metz, fucking Metz.

Lost in Metz.

Keine Metzchen.

Metz, Hauptort (chef-lieu) vom Département Lorraine.

Eigentlich ein schönes Fleckchen Erde, mit nem super Fluss mitten durch die entzückende Altstadt, märchenhaften Brücken die über diesen führten, etlichen Kirchen und Kathedralen etc. Alles schön und gut, wenn sie nicht unbedingt verhext wär. Denn nach dem Erkunden dieser cool wirkenden Stadt, wollten wir zurück zum Auto und aufbrechen Richtung Nancy, doch das Auto, welches wir an einem Ort abstellten, den wir fälschlicher Weise für den Bahnhof hielten, war plötzlich, genau wie der pseudo-Bahnhof nicht mehr zu finden.

Karten halfen leider auch ausgesprochen wenig, da wir zwar den Bahnhof fanden, dieser allerdings ein anderer war, als der vor uns zum Bahnhof erklärte Ort. Nach guten 2 Stunden Umhergeirre meinte das Schicksal es dann doch noch gut mit uns und wir fanden das Auto. Ausserordentlich glücklich es endlich geschafft zu haben fuhren wir voller Tatendrang los, doch Metz war noch lange nicht fertig mit uns. Es ließ uns nicht gehen und auch der Routenplaner fand keinen Ausweg. Es wird keine Gnade geben und so. Wir saßen also im Auto, welches mittlerweile begann merkwürdige, noch relativ leise Geräusche, von sich zu geben und versuchten aus Metz in Richtung Nancy zu entkommen. war nicht drin. wir fuhren einmal durch die Stadt. Schilder? Fehlanzeige! wir fuhren ein zweites mal durch die Stadt. Weder Rettung noch Hoffnung in Sicht. ich begann alle Straßennamen die an mir vorbeiflogen hektisch in den Routenplaner einzutippen, um eine ungefähre Ahnung zu bekommen in welche Richtung wir denn überhaupt fuhren.  Nach Stunden des Rumkurvens und an Orten auftauchen, an denen wir schon etliche Male zuvor waren, ohne überhaupt hinzuwollen, schafften wir es mit Glück der verfluchten Stadt ein Schnippchen zuschlagen und zu fliehen. Zwischenzeitlich verfolgten wir noch das Ziel einen ausgeschilderten(!) Supermarkt mit dem Namen Intermarché zu finden, was auch irgendwann klappte, und nein es war nicht einfach obwohl ausgeschildert. Dort angekommen hatte ich die Intention  mir einen Schlafsack plus Sonnencreme zuzulegen, das Problem war nur, der scheiß Supermarkt in scheiß Metz war scheiß  teuer, genauer: man hätte für Sonnencreme mindestens 10 und für nen Schlafsack minderwertiger Qualität 17 Euro blechen müssen.Nicht mit uns, ihr Idioten.

Der Weg nach Nancy war ein ausgesprochenes Kinderspiel, da dieser scheinbar nicht verflucht war und man das ein oder andere Schild, bei genauem hinschauen, entdecken konnte, welches den ein oder anderen Ort und die Richtung in der dieser liegt offenbarte.  Wir fuhren über Landstraßen direkt an der Moselle entlang und beschlossen, dann zu halten um am  Fluss zu liegen und ein wenig in der Sonne zu faulenzen. Wir gingen also am Fluss entlang fanden ein schönes Plätzchen unter Bäumen,welche sich schnell als tückische Schleimtropfende Biester herausstellten. Aber davon ließen wir uns nicht verschrecken und blieben eine ganze Weile. Dann wollte ich lecker Dosenessen aufwären und anschliessend schnabulieren,da der Kartoffelsalat plus Frikadellen , von welchen ich bis dato gelebt hatte, aufgebraucht war. Dennis stellte mir also stolz die Kartusche und das Ventil ,also augenscheinlich die optimalen Zutaten für einen Gaskocher, zur Verfügung. Ich wollte sie zusammenbauen:

Ich: „hmm… passt irgendwie nich so ganz, scheint sich um zwei verschiedene Systeme zu handeln.

Dennis: „nein, es gibt nur ein System, lass mich mal.“

Er fingert 10minuten an dem Ding rum und muss zu dem Schluss kommen, dass es nicht passt, gibt allerdings nicht zu, dass es sich doch um zwei unterschiedliche Systeme handelt.

Naja, dann halt lecker kalte Dosenravioli. Klingt eklig, is es auch. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen (hier: ich = Teufel, kalte Ravioli = Fliegen). Letzendlich war es ja doch garnicht so schlimm, der Dramaturgie wegen, bin ich allerdings gezwungen, es so darzustellen.

Nach etwa 3 Stunden am See brachen wir erneut auf und suchten einen neuen Ort um das  Nachtlager aufzuschlagen. Unsere Augen waren nun geschult und wir fanden recht schnell ein ländliches Dorf inklusive grüner Wiesen. Dort stellten wir unser Auto ab und maschierten Richtung Wald, um das Gelände zu erkunden und den optimalen Platz auszumachen. Fanden den auch recht flot. Am Waldesrand hinter einem merkwürdig ausseheneden Steingebäude, über dessen Funktion ich mir immernoch nicht im klaren bin, jedenfalls schien es ausser Betrieb zu sein. Unser Zeltequipment war noch im Auto, also machten wir uns auf den Weg zu diesem. Was sich erneut als recht schweres Unterfangen offenbarte. Denn da wir dachten einen schnelleren Weg, als den Hinweg zu finden, gingen wir in eine andere Richtung und verliefen uns erneut… dieses mal aufgrund der absolut absurden Straßenführung, welche anscheinend völlig unnachvollziehbar, ohne erkennbares Muster  auf das Dorf geklatscht wurde. Wieso weiß kein Mensch, allerdings scheint es in Frankreich zum guten Ton zu gehören, ganz komische Entscheidungen betreffend der Infrastruktur zu fällen. Wenigstens wieder was gelernt. Und das Auto fanden wir schliesslich nach einer gewissen Zeit auch wieder , genau wie den ausgewählten Zeltplatz. Dieses mal sollte mir allerdings nich so ein Lapsus wie der ersten Nacht, die ich nur mit Ach und Krach und einer schmerzenden Niere überstand, unterlaufen. Also beschloss ich meine komplette Kleidung, die ich auf die Fahrt mitnahm, anzuziehen. Das waren dann 2 Unterhemden, Thermounterwäsche, 2 Paar Socken, Jogginghose,         2 T-shirts, 3 Pullis und 2 Jacken. Kaum noch bewegungsfähig legte ich mich ins, mittlerweile halbtkaputte, Zelt (eine Stange war gebrochen, welche wir irgendwie provisorisch mit Seilen stabilisierten).

Die Nacht konnte kommen und  ich würde ihr dieses Mal in ihre kalte Fratze spucken. Sie kam auch und ich schlief im Zelt wie ein Embryo im Bauch seiner Mutter. Allerdings kam ich nich drum rum, das ein oder andere mal von Dennis unerträglichem Schnarchen oder von einem Geschrei, dessen Verursacher dem Geräusch nach nur eine Mischung aus Schwein und Frau sein konnte, welche scheinbar geschlachtet, vergewaltigt oder sonst was wurde,aufzuwachen. Naja jedefalls schrie das Frau-Schwein die Nacht durch immer wieder Mal, was Dennis dazu veranlasste sich im Schlafsack komplett anzuziehen und folglich totzuschwitzen, da er jederzeit bereit sein wollte vor dem Wesen zu fliehen, falls es sich denn plötzlich dafür entscheiden sollte uns einen Besuch im Zelt abzustatten. tat es zum Glück nicht und somit blieb auch Dennis Pfefferspray für Tiere ohne Verwendung.

8 Stunden Schlaf. Purer Luxus. Nichtmal Rückenschmerzen. Fantastisch. Wir brachen auf und schländerten durchs Dorf, das halb kaputte Zelt ließen wir auf der Wiese. Die Menschen und Tiere dort guckten uns in der Regel sehr doof an,  besondere Hervorhebung gebührt einem kleinen Schaf, welches sich fast den Kopf verdrehte, um uns während des Vorbeigehens ununterbrochen anzustarren. Scheinbar riechen sie, dass wir nicht hierher gehören. Es kommt einem vor wie in nem fucking Horrorfilm.  Also schnell ins Auto und ab Richtung Nancy. Was ebenfalls kein Problem war, denn Nancy ist schliesslich nicht Metz (alte chinesische Weisheit) . So, wir parken also das Auto auf nem ausgeschilderten Parkplatz, neben einem riesen Torbogen (Arc) dessen Namen ich mir noch notiere, obwohl ich mir denke : „hmm ein Torbogen , da brauch man sicher keinen Namen, so viele riesige Torbögen gibt es sicher nicht“…gibt es doch. Naja dazu später. Wir sind also auf dem Parkplatz der sich vor einer Art Berufschule, mit entsprechend vielen Schülern davor, befindet. Ich hab noch meine 10 Schichten an , Dennis auch noch sein Frau-Schwein-Entkomm-Outfit. Dann muss man sich schonmal vor nem Haufen lustig dreinblickender Franzosen umziehen, aber was solls.

Und nun auf in die Stadt. Ohne nen Plan gehts los. Aber wir finden dennoch schnell ins alte Stadtzentrum, welches sich durch unendlich schöne Gebäude und Plätze auszeichnet, doch viel mehr dadurch, dass scheinbar alles vergoldet ist und an wirklich jeder ecke riesige Torbögen stehen. Nancy die Stadt der Torbögen und Vergoldung. Eine gute Stadt. Wir gehen in den nähesten Stadtpark und essen erstmal Dosenfutter auf ner Bank, Er Mais, Ich Gulasch. Kalt selbstverständlich. Die üblichen doofen Blicke der Franzosen, aber man hat sich ja doch schon dran gewöhnt.

Und dann das Highlight des Parks. Ein verfluchter kleiner Zoo! Mitten im Park! Mit allem drum und dran: Äffchen, Pfauen, Steinböcken, Enten, Schwänen etc. Welche sich alle recht untypisch verhiehlten.

Die Vielzahl der Pfauen hatte es sich im Geäst eines Baumes gemütlich gemacht, was sehr lustig aussah, andere liefen einfach frei in der Gegend rum. Und 2 Tiere, eine Mischung aus Gans und Schwan, die ich zuvor nie gesehen habe, stritten mit einer ganz seltsamen Ente, was ausserordentlich lustig war. Wir beobachteten den Disput eine Weile und gingen dann weiter zu den Affen, welche sich ebenfalls sehr lustig verhielten. Einer versuchte sich zum Beispiel einen Ausweg auf dem Käfig zu graben und hatte schon ein Loch von beachtlicher Größe in den Fels gekratzt. Er wollte offenbar fliehen.

So.

Genug vom Zoo. Wir machten uns auf Richtung Auto, doch vorher noch schnell in den Park gepinkelt ,im Stile wahrer Vagabunden, weil zu geizig für 20cent Toilettengebühr. Dann durch die Stadt. Auto auf Anhieb gefunden(„war ganz einfach“). Und nun sollte es wieder nach Deutschland gehen. Eigentlich war ein längerer Aufenthalt geplant, doch aufgrund akuten Zeltmangels war dieser nicht mehr möglich. Also Netbook raus, welches mittlerweile nur noch 14% Akkuleistung besaß, und schnell nen Plan rausgesucht, welcher uns in die Heimat führen sollte. Und wo muss die scheiß Route wieder durchführen? Genau! Durch das verhasste Metz. Herz des allen Unglücks und Zuhause allen Böses. Ne alternative Route suchen war nicht drin, denn der Akku gab den Geist auf, zudem waren wir naiv genug zu glauben, es wäre nun leicht durch Metz zu manövrieren, da wir ja schon überall waren. Pustekuchen. Aber erstmal aus Nancy raus und nochmal schnell nen Ort an der Moselle gesucht um den letzten Tag in France zu geniessen. Es sei nochmal erwähnt, dass das Auto inzwischen schon sehr laute Geräusche von sich gab und wir nicht schneller als 80 fahren konnten , aus Angst, es und wir könnten in alle Einzelteile zerspringen. Das steigerte den Stress ungemein. Wir brauchten Entspannung und hielten in nem Dorf , welches doch gefälligst einen guten Platz am Fluss bieten solle. Der Fluss aber war erstmal von einem Zaun umgeben, welchen wir im Stile wahrer Vorzeigeathleten überwanden(hab mir mein Shirt eingerissen), nur um festzustellen, dass man hier absolut nich Baden kann. Wir also auf dem Weg zurück zum Auto, da taucht doch plötzlich ein garstiger Hund auf, welcher scheinbar nur die Intention verfolgt hat mich bei lebendigem Leibe zu verfleischen, und einen ausgesprochenen scheiß drauf gibt was sein Herrchen ihm aufgebracht zuruft, Hunde verstehen wohl kein Französisch. Zum Glück trennten mich und den Hund noch den vorher überwundenen Zaun, denn sonst wärs das wohl gewesen mit good old Cona. Puhh. Nicht zerfleischt gingen wir weiter zum Auto und entschlossen schnellst möglich nach Deutschland zurückzukehren. Naja die Rechnung ohne le Metz gemacht. Selbstverständlich erneut verfahren und ich habe mich meinem Schicksal, auf ewig in Metz zu leben, bereits gefügt. In Dennis flammte allerdings  noch ein wenig Hoffnung auf, welche uns dann auf die Autobahn gen deutschland brachte, trotz der ein oder anderen falschen Anweisung mit der ich uns wieder in die Bredoullie brachte.

Die Geräusche des Autos waren nun nichtmehr zu beschönigen, alles wackelte und vibrierte und ich dachte schon: „Cona, dass wirst du höchst wahrscheinlich nicht überleben.“ Mit Todesängsten beschäfftigt, aber immernoch den ein oder anderen makaberen Witz auf den Lippen und Situation ins lächerliche ziehend, erreichten wir Saarbrücken und entschieden uns dann nach langem hin und her letztenendes dann doch dafür, eine Werkstatt aufzusuchen und nicht die restlichen 200km zu fahren, hier sei gesagt, dass ich die entgültige Entscheidung fiel, was Dennis dann, trotz Haderns an der Richtigkeit dieser , aktzeptierte.

Saarbrücken. Ne tolle Stadt, man fährt von der Autobahn ab und muss erstmal ne Stunde rumkurven bis man dann letztendes im Zentrum ist. Zumindest haben wir dann bei ner Tankstelle halten können und zusätzlich zum Bezin, gabs auch eine eine Werkstatt. Wir erklärten dem Mechaniker also unser Problem und er untersuchte das rechte Rad, von welchem das laute Geräusch unserer Meinung nach ausging. Dennis erklärte dem Mechaniker im Stile eines wahren Fachmanns, dass  wohl der  defekte Dämpfer Verursacher der Geräusche sei. Dieser fand allerdings nichts am von uns beschriebenen Rad. Er bockte das auto also auf der anderen Seite auf und stellte fest, dass das linke Vorderrad unfassbar stark wackelte. alle Schrauben waren fast komplett gelöst. Er guckte uns fassungslos an und fragte „ wer hat denn bei euch die Sommerreifen aufgezogen?!“ es war Experten-Dennis, welcher scheinbar vergaß die Schrauben dieses Rads richtig anzuziehn. Der Mechaniker warf seinen fassungslosen Blick Richtung Mitarbeiter, welcher ihm beim überprüfen der Räder unterstütze, und fragte ihn „wie lange der Reifen wohl noch am rechten Fleck geblieben wäre“ seine Antwort war „20km“.

Wie gesagt hatten wir noch 200km Fahrt vor uns. In meinem Kopf spielten sich Szenarien ab, in welchen sich das Rad vom Rest des Autos verabschiedet und wir nach links in die Leitplanke rasen um wenig später vom nächsten kommenden Auto den unvermeidlichen Todesstoß zu erhalten.

Dennis und ich gucken uns an.

Ich muss lachen.

Ein unendlich befreites Lachen.

Ein Lachen in welchem sich pure Lebensfreude widerspiegelt.

Den Rest des Weges  schmunzele ich unterbrochen. Nach langer Zeit weiß ich wieder, wie gut es ist zu leben und schätze diese Erkenntnis ungemein. Wir haben alle Eile verloren und fahren nur noch mit 80 hinter LKWs her. Alle Hektik  des Lebens scheint wie weggeweht und durch absolute Gelassenheit und Positivität ersetzt worden zu sein. Dass wird wohl auch eine ganze Weile so bleiben.

Ein Bild: Im kleinen Café

21/01/2011

Ich sitze hier schon seit Stunden und trinke einen lauwarmen Kaffee. Es ist nicht besonders besucht, was eine heimische und guttuende Atmosphäre erzeugt. Ich spüre die Verbindung zu den anderen Gästen, die nicht besonders fröhlich wirken. „Was hat euch das Leben angetan?“, denke ich mir. Wurdet ihr genauso wie ich, vom Leben ignoriert? Der Mann rechts neben mir scheint besonders unglücklich zu sein. Dies verrät sein langanhaltender Gesichtsausdruck, der seit Jahren nicht mehr vom Glück besucht worden ist. Plötzlich betritt ein gut gelaunter Clown auf einem Miniatur-Fahrrad das Lokal. Die Stimmung schwenkt in pure Heiterkeit und Euphorie um. Der Clown mit dem Namen „Smile“ versucht einen äußerst schwierigen Hasentrick vorzuführen. Leider scheitert er und wird von den jetzt lustigen Gästen umgebracht, was wiederum eine negative Stimmung verbreitet. Die Gäste widmen sich, wieder traurig und einsam, ihren Kaffees.

Gewinner-Logbuch 09/05/10

09/05/2010

Liebes BloGGitagebuch,

Wir schreiben Sonntag, den 9. Mai 2010 – es ist Muttertag. Ich befinde mich in einer kleinen Nische in einem dunklen Kellergewölbe. Mein Leben ist ernsthaft bedroht. Das Wasser steht mir bis zum Hals, Tendenz steigend. Wie soll ich hier nur rauskommen? Egal. Wichtiger ist, dass diese Informationen die Außenwelt erreichen. Ich habe eine schreckliche Entdeckung gemacht.

Alles begann damit, dass ich nach einer durchzechten Nacht vor meiner Haustür stand und nach meinem Schlüssel suchte, dann wurde es mir klar: Es war Muttertag. Das wäre ja nicht weiter schlimm gewesen, wenn ich denn ein Geschenk für sie besorgt hätte. Glücklicherweise kam mir die großartige Idee, ein paar Blumen aus Nachbars Garten zu stibitzen. Doch als ich sie ihr überreichte kam es, wie es kommen musste – sie warf mich hochkant aus dem Haus und schrie mich an, ich solle mich zum Teufel scheren.

Nun saß ich da, verschwitzt, müde und mit blutigen Händen von den Rosen, über die sich meine Mutter scheinbar nicht besonders gefreut hatte. Ich kam ins Grübeln und mir wurde klar, dass meine Sinne vielleicht doch von allerlei Einflüssen¹ etwas benebelt waren. Verschlafen schleppte ich mich in Richtung Park und legte mich auf eine Bank. Wie ich es vor dem Schlafen stets zu tun pflege, klopfte ich auf den Boden unter mir – kurz, lang, kurz, lang, lang und noch dreimal kurz – plötzlich begann die Bank, sich zu drehen und ich fand mich in einem schwach ausgeleuchtetem Gang wieder.

Meiner aufgeschlossenen Neugier – die mich zu so einem interessanten und großartigen Menschen macht – ist es zuzuschreiben, dass ich, anstatt durch den Ausgang zu türmen, den Gang entlang schlenderte und versehentlich einen Knopf drückte, der daraufhin den Alarm auslöste. Prompt kamen Nacktäffchen-Wachen angeflogen. Mehrere Stunden lang rung ich mit etwa zwölf von ihnen, als schlussendlich die von  ihnen angeforderte Verstärkung eintraf. Gemeinsam überwältigten sie mich und sperrten mich in diese kleine nischenartige Zelle.

Sollte ich das alles hier überstehen, werde ich euch ausführlich davon berichten, wie ich es geschafft habe… bitte verbreitet die Kunde, dass es sie tatsächlich gibt – eine gefährliche Armee von Nacktäffchen. Man munkelt, einer ihrer Schläfer sei in einer hier in Göttingen ansässigen Band untergekommen, um Informationen über die lokale Partykultur zu sammeln. Seid auf der Hut!

¹ ja, ich hatte vergangene Nacht tatsächlich sehr viel Zucker im Blut…

Entschuldigung/Abschied

01/05/2010

Hallo.

Ihr wundert euch sicher wieso ihr seit so langer Zeit nichts mehr von mir gehört habt.

Im Privatleben sowie im Beruf geht es bei mir steil bergauf. Alles begann als ich auf einer High- society Party in Hollywood die bezaubernde Scarlett Johanson traf. Wir merkten sofort das wir uns auf einer Wellenlänge bewegten, daher war es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir die Party umgehend verliessen um so schnell wie möglich zu heiraten.  Nach gelungener Hochzeit verbarrikadierten wir uns die nächsten Wochen in ihrem Penthouse in New York, um uns vor lästigen Paparazzo zu schützen und das ein oder andere Kind auf den Weg zu schicken.

Als der Trubel um unsere Ehe langsam abklang reisten wir nach Deutschland, wo ich zufällig auf Louis van Gaal traf, der mir anbot neuer Chef-Trainer der Bayern zu werden, da er mich für den besten Menschen der Welt halte. Er selbst wolle die Rolle des Co-trainers einnehmen um noch einige Tricks und Kniffe des Trainer Business von mir zu erlernen.

Zurück Im trauten Heim beantwortete ich die Frage von Scarlett, oder ich wie ich sie nenne Scarli-Schatzi, was ich wohl sagen werde, mit:„das, was ein mann mit 2 penisen sagen würde, wenn sein Schneider ihn fragen würde, ob er Links- oder Rechtsträger wär – Ja“

Ich werde allerdings erst nächstes Jahr das Team der Bayern trainieren, da ich van Gaal ersteinmal eine gelungende ,wenngleich an meinen Maßstäben gemessen lediglich mäßige, Saison gönnen will. Direkt im Anschluss an diese Saison(2009/2010) werde ich dann damit ich anfangen  das Team nach meinem Vorbild neu zu formen. Ich denke die Triple Gewinne in den nächsten 15-26 Saisons sind unter meiner Führung als durchaus realistisch einzuschätzen, und sollten für mich kein sonderlich großes Problem darstellen.

Ich hoffe dieser kurze Einblick in mein Privatleben hilft euch, den Fans, zu verstehen wieso ich mich zurzeit nich mehr mit dem schreiben neuer Artikel befassen kann. Ich weiß ich bin der Leitwolf, die Lichgestalt, die Koryphäe, die euch dazu bewegte diesen Blog zu lesen, hoffe jedoch das ihr euch mit den – weitaus weniger spannenden – Artikeln des übrigen BloGGitanius-Teams anfreunden könnt.

Gato ende.

Der BEEF König

11/04/2010

Mein Name ist Trutz Ballhaus,
In Fachkreisen nennt man mich ausschließlich den „BEEF KÖNIG!“
Dieser Titel wurde mir vor genau fünf Monaten zugewiesen, als ich mich auf ein Turnier immenser Wichtigkeit einließ.

Spulen wir die Zeit fünf Monate zurück… Constantin Stump, Nico Schreier, Jasper Amani und meine Wenigkeit führten eine schier endlose Diskussion darüber, wer die besten Fähigkeiten bezüglich des Mediums Videospiel mit sich bringt.
Für mich war schon damals klar, dass in diesem Metier niemand in der Lage ist, mir das Wasser zu reichen.
Nur leider ist das Ego der Anderen mindestens Pari Pari mit meinem, und so entschlossen wir uns, ein „Royal Beef Turnier“ zu veranstalten, um den besten der Besten zu küren.
Von da an begannen die Organisationen für dieses Großereignis.
Nach dem weder Kosten und Mühen gescheut wurden, beschlossen wir, das Turnier in die Höhle des Löwen zu tragen, in das Auge des Taifuns,…in mein Haus.
Nach reichlich Giftpfeilen und Drohgebärden ward nun der Tag gekommen, an dem sich das Schicksal Aller entscheiden sollte.
Was mir als Erstes auffiel war, dass jeder seine eigene Art hatte, mit der Situation umzugehen und sich mental auch das Folgende vorzubereiten.
So ging Constantin einige Zeit in sich, schwor sich mit Musik ein und genoss die Ruhe vor dem Sturm .
Ganz anders Nico, der schon bei den Probespielen ( keins der Spiele fand sich übrigens in der Auswahl der Turnierspiele wieder ) seine „nicht vorhandene“ Stärke mit großen Sprüchen demonstrieren wollte.

Nach de Vorbereitung ging es nun ans Eingemachte.

Die Regeln waren einfach:

– 4 Spiele
– 4 Spieler
– 1 Gewinner
– 3 Verlierer

Punkteverteilung
– 1ter Platz – 3 Punkte
– 2ter Platz – 2 Punkte
– 3ter Platz – 1 Punkt
– 4ter Platz – 0 Punkte

Die Spiele:( Nach Zufallsprinzip ausgewählt )

– Runde 1. – Red Faction Guerilla
– Runde 2. –  Halo 3
– Runde 3. –  Street Fighter 4
– Runde 4. – Smackdown vs. Raw 2009

Die erste Runde verlief so, wie ich es erwartet hatte da es sich um ein Spiel handelte, welches ein geringes Skilllevel voraussetzte.
Dennoch erreichte ich Platz 3, und war mit dem Ergebnis zufrieden, weil ich wusste :Meine Zeit wird kommen.. ..
Constantin und Nico fingen an zu spaßen, da sie einen guten Einstieg in das Turnier feierten.
So ging es dann in Runde 2. ( HALO )
Müßig zu erwähnen, dass es sich bei mir um den besten Halo Spieler aller Zeiten handelt.
Gesagt getan legte ich eine Runde, hin die sich gewaschen hatte und fegte die Jungs mit einer 15 kill Differenz von der Platte.
Und so nahm das Turnier seinen Lauf.
Ich dominierte die Runde 3 ( Street Fighter 4 ), ohne eine Rundenniederlage zu kassieren, wie ein junger Gott.
Dass ich im letzten Spiel nicht mehr voll bei der Sache war und nur den 2ten Rang belegte, lag an meinem Wissen, das Turnier bereits eingesackt zu haben.
Nach dieser Machtdemonstration verließen meine „Gegner“ mit gesunkenen Häuptern das Anwesen, mit dem Wissen …Gegen diesen Trutz ….Ja gegen den gibt es nichts zu holen.

trutzus

Chaos pur…

30/03/2010

Priwjet Genossen, liebe Party-People, Lorenz,

einmal mehr kam ich nicht umhin, das Alpenmax aufzusuchen. Da viele einen „Rückzieher“ gemacht haben, waren wir zu dritt: Cona, Tyll und ich. Der Abend begann seicht; ein paar Drinks an der Bar, ein kurzer Gang zur nächsten Theke und ein paar mehr Währenddessen beglücket Tyll uns mit einer Unmenge an nutzlosen Informationen, die er diversen Dokumentationen entnehmen konnte.

Nach schlussendlich 14 Getränken fühlten wir uns bereit, den Dancefloor zu stürmen. Dort angekommen musste ich feststellen, dass ich wirklich alt zu werden scheine. Kaum eines der Lieder, die der DJ, der wohlbemerkt die Midlifecrisis schon hinter sich gelassen zu haben scheint, auflegete, kam mir bekannt vor. Doch da, ein Lichtblick am Horizont: Liquido,  das Safri Duo und sogar Los del Rio!

Zu meinem größten Bedauern entpuppte sich jedes dieser Lieder als Remix, was Cona und mich – Tyll war im Gedränge hunderter Jungspunde verschollen – uns an einen Tisch nahe der Tanzfläche zu setzten. Von dort aus hatten wir das Glück, eines der wohl beeindruckensten Naturspektakel beobachten zu dürfen: den Schlackstanz; eine Chance die Viele nicht ein einziges Mal in ihrem Leben wahrnehmen dürfen.

Ich werde nun versuchen, ihn Euch zu beschreiben, was mir jedoch äußerst schwer fällt, da ich mich die gesamte halbe Stunde (keine Übertreibung), in der ich ihn beobachtete, vor Lachen kringelte. Zunächst sei zu sagen, dass sich das die Prozedur gänzlich außerhalb des Taktes abspielte. Die Person, die ich im Nachhinein sogar überzeugen konnte, diesen Blog zu abonnieren, muss wohl damit begonnen haben, sich die Knie zu brechen. Anschließend begann sie, wie ein Irrer mit den Beinen zu wackeln – selbstverständlich neben dem Takt – und dann und wann einen Hüpfer einzustreuen. Wenn jemand von euch die Folge einer Serie (ich glaube es war Family Guy) kennt, in der in einem Spot diese wackelarmigen Figuren angepriesen werden, dann muss er sich deren Arme nur als Beine des Tänzers vorstellen, um eine Annäherung an das Bild eines Schlackstanzes zu bekommen. Kurz darauf konnte ich mich mit dieser Person unterhalten und erfuhr, dass diese Art des körperlichen Ausdrucks nicht erlernbar sei, sonder rein zufällig und zu einem Teil nach Gefühl entsteht. Zu meinem Erstaunen war auch Vin Diesel vor Ort und erfreute sich an dieser großartigen Tanzeinlage.

Kurz drauf zogen wir wieder gen Tanzfläche, gewillt das Beste aus der Situation zu machen. Dort traf ich einen Hünen an, der mich weniger alt fühlen lies, da er sein Karohemd in die Hose gesteckt hatte und mit verschränkten Armen herumstand. Einige Sekunden später durchzog ein grausamer Geruch die Lokalitäten und erneut suchten wir das Weite.

Nach einigem Hin und Her zwischen Dancefloor und Peripherie entschlossen wir uns, den Heimweg anzutreten. In der Schlange am Ausgang trafen wir den Hünen wieder – und er war betrunkener denn je. Nachdem ich es nach mehreren vergeblichen Versuchen geschafft hatte, seinen Kopf von meiner Schulter zu entfernen, warf er mir grausame Phrasen an den Kopf, wie dass ich nicht den Schneid hätte, einfach einen fahren zu lassen. Nachdem ich mir diesen Satz etwa 20 Mal anhören durfte und Cona den menschgewordenen Hulk tatkräftig unterstützte richtete dieser sich gegen seinen Schöpfer und bezeichnete Cona als kleines Mädchen.

Währenddessen probierte Hulks Weggefährte die Zeche zu prellen, was ihm allerdings nicht gelang. Der Grund dafür war vermutlich die Tatsache, dass er sich nicht schneller als im Schritttempo zu bewegen vermochte – jedoch besteht auch die Möglichkeit, dass ich mich irre. Nachdem der Tunichtgut gefasst war, bezahlte ich meine Rechnung bei der Kassen-Fee (wie ihr euch erinnert, machte Cona ihr letzte Woche bereits schöne Augen) und gab meinem Liebligs-Türsteher ein anerkennendes High-Five und traf vor der Tür einen kleinen Klops mit Namen Jonas. Eine Weile tanzte ich um ihn herum und dann – als mir langsam schwindelig wurde – entschlossen wir uns nach einiger weiterer Beobachtung der Geschehnisse zu gehen.

Auf unserem Weg hörten wir noch lange das freudige Gegröle des Hünen und seines Kumpels, passierten ein paar Jünglinge, die vergeblich versuchten die Tatsache zu verschleiern, dass sie einen Joint rauchten und auch musste ich mir in regelmäßigen Intervallen Tylls Beschwerden über seine kaputte Gangschaltung anhören („Ach Mann, diese scheiß Kette! Ich kann ja garnicht schalten!“).

Bald überzeugte er mich, den Weg zu Fuß fortzusetzen und so erreichte ich nach einem scheinbar ewigen Weg das traute Heim…

Grüße,

Marvin

Was du heute kannst besorgen…

29/03/2010

All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy All work and no play makes LoWrenZ a dull boy

Identitätsenthüllung

28/03/2010

Hallo, Hallo BloGGitanier,

neulich fragte mich jemand: „Sag mal Marvin, hast du schonmal von dieser Lady Bitch Ray gehört? Kannst du mir sagen wer das ist?“ . Zu meinem Bedauern bestand meine Antwort lediglich aus einem verdutzten Geräusch der Ratlosigkeit.

Dieses Problem lies mich nicht mehr los, und so wachte ich eines Nachts schweißgebadet auf und verspürte das enorme Verlangen, das Rätsel um die Identität dieser Person zu lüften. Gesagt, getan – umgehend packte ich ein paar wichtige Sachen zusammen und machte mich auf den Weg.

Mein erstes Ziel war die städtische Bibliothek. Stundenlang durchwühlte ich Regale und wälzte unzählige Bücher – vergebens. Also zog ich weiter, um meinen Wissensdurst zu stillen. Ich entschloss mich, den weisesten Mann aufzusuchen, der mir bekannt war – Dietmar vom Carré.

Nachdem ich ihm mein Anliegen vorgetragen hatte und mit einer wahrlich großen Antwort rechnete entlockte ich ihm lediglich ein „Ich  bin ’n‘ Penner. Ich hab‘ ’ne Jahreskarte“. Nach dieser Enttäuschung konnte ich auch die nächsten beiden Punkte als wenig hilfreich abhaken und so führte mich meine Odyssee zu einem weiter entfernten Ziel. Doch auch mein guter Freund Ernst August von Hannover war nicht in der Lage, mir Hilfe zu leisten, da er bereits vor einigen Jahren von uns gegangen war.

Nach dieser mehrfachen Pleite war ich gezwungen, schwere Geschütze aufzufahren. So beschloss ich, Angela Merkel aufzusuchen. Zwar war sie nicht begeistert, mitten in der Nacht geweckt zu werden, doch war sie nach einem Tässchen Tee und ein bisschen Smalltalk gewillt, sich meines Problems anzunehmen. Zu meinem Bedauern waren weder sie, noch ihr unverhältnismäßig großer Identitäs-aufdeckungs-Ausschuss in der Lage, mein Problem zu lösen. Auf ihren Rat hin, die tibetanischen Mönche zu Rate zu ziehen, wenn ich närrisch genug sei, den unfassbar gefährlichen und noch nie zuvor beschrittenen Weg auf mich zu nehmen, zog ich von dannen.

Einige Wochen und endlose grausame Verletzungen später war es geschafft: Ich betrat den Vorhof des Klosters, das dafür bekannt war, den weisesten aller Mönche zu beherbergen. So erbat ich um Audienz – mit Erfolg. Einige Tage energischer Diskussion später war ich meinem Ziel kein Stück näher. Dafür war mir einiges Gefasel über das Nirvana, Reinkarnation und die Allheit zu Ohren gekommen.

Geknickt machte ich mich auf den Heimweg. Endlich in Göttingen angekommen konnte ich es kaum erwarten, meinen Mit-Bloggern von dieser Enttäuschung zu berichten. Und nachdem ich meine Geschichte geschildert hatte, sagte Lorenz: „Ach Mensch, da hättest du dir wirklich eine ganze Menge Ärger ersparen können. Ich bin Lady Bitch Ray!“

Ich sah ihm ausdruckslos in die Augen, und ging…

Die Sommerzeit und ihre Ablehnung

27/03/2010

Es ist heute Samstag der 27.03.2010. Am 28.03.2010 um 02:00 wird die Uhr eine Stunde vorgestellt. 71% der Deutschen sind gegen die Zeitumstellung (Quelle: http://www.meinungs-blog.de/71-sind-gegen-die-zeitumstellung), denn den meisten von ihnen sind die möglichen Folgen einer Zeitumstellung mehr als klar!

Ich möchte euch heute nur ein paar der schwerwiegenden Probleme aufzeigen, die eine Zeitumstellung mit sich bringen kann – ich garantiere euch, wir können ihnen nicht ganz aus dem Weg gehen:

– 1989 haben sich während der Zeitumstellung in der Nähe von Hameln 700 Hühner dazu entschieden, den Freitod zu wählen. Es wurde ein Abschiedsbrief gefunden in dem sie folgendes zur Geltung brachten: ‚Glucks, Glucks, Glucks, Gacker, Gacker, Gacker!‚. Der Hahn fügte in der letzten Zeile hinzu: ‚Kikeriki!‚. Ich denke es sollte außer Frage stehen, dass dieses Ereignis in unmittelbarem Zusammenhang mit der Zeitumstellung stehen musste! Wie hätten die Hühner es sonst wissen können, dass die Zeit umgestellt wird? Diese Frage beschäftigt die deutsche Juristik bereits seit nunmehr 21 Jahren.

– Während der Zeitumstellung 1991 hat Angela Merkel gebadet – nackt!

– 1994 – genau während der Zeitumstellung – ereignete sich eines der seltsamsten Vorkommnisse in der Geschichte der Menschheit. Im Area 51 im US-Bundesstaat Nevada wurden plötzlich 140 UFOs am Himmel gezählt. Soweit nichts außergewöhnliches, aber diese UFOs fingen plötzlich an, sich am Himmel zu formieren und einen Schriftzug zu bilden. Laut mehrerer Augenzeugenberichte ( ich bin einer dieser Augenzeugen ) laß man am Himmel das Wort ‚GUGGELHUPF‘. Ich habe selbstredend augenblicklich ein Foto geschossen:

Ich denke ich konnte euch nun innerhalb kürzester Zeit eine kurze Impression davon zukommen lassen. Ihr müsstet nun auch wissen, welche Folgen die Zeitumstellung haben kann. Darum bitte ich euch, ebenfalls für eine Abschaffung der Zeitumstellung zu plädieren.

So long!
LoWrenZ

Jetzt seid ihr gefragt!

Mein Leben als Winzer

26/03/2010

Guten Abend liebe Bloggitanius User!

Ich möchte euch im folgenden Beitrag ein wenig über mein Leben als Winzer erzählen.Ich dachte, dies biete sich sehr gut an bei den stetig steigenden Temperaturen. Für manche ist dieses Szenario ein schöner Traum, für mich dennoch sehr herzerfrischender Alltag.Jeden morgen um 9 Uhr in der Früh bewege ich mich aus meinem Gemach, schnappe eine frische Brise auf meinem  Balkon und genieße den Ausblick auf mein Weinfeld.

Nach einem ausgewogenen Frühstück und einem Glas meines edel gereiften Weines begebe ich mich auf mein Feld. Mein Riesling gedeiht prächtig auf meiner wohl gewählten, kalkhaltigen Rebfläche.Kalkhaltiger Boden ist übrigens Lieferant für Finesse und gutes Alterungspotential  beim Wein 😉  Nach einigen Qualitätsüberprüfungen entscheide ich, ob mein Riesling bereit für die Traubenlese ist. Wie ich es mir gedacht habe – (mein Timing und mein Gefühl für den richtigen Moment sind weit und breit bekannt) das „Gut“ ist reif und bereit für die  Verarbeitung. Im Gegensatz zu anderen Weinbetrieben entscheide ich mich für die manuelle Auslese-da ich nur so sicher sein kann, dass auch mein ganzer Riesling vor Qualität strotzt- so vermeide ich z.B, dass einzeln befallene Beeren ihren Weg in die Flasche finden.

Danach geht es zur streng geheimen Produktion-und wenn ich streng geheim sage, glaubt mir, dann ist das auch der Fall

Nach erstem Kosten des fertigen Meisterwerks bin ich mir im Klaren: dieser Tropfen wird nicht die Welt verändern, aber er wird uns Sekunden des inneren Friedens spenden.

Und so lass ich euch nun alleine liebe Bloggitanius User und wünsche einen genehmen Abend.

Cheers!!

trutzus