Die Nacht der 1000 Augenküchlein

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Unsere Geschichte beginnt in einem Moor nahe dem possierlichen Dörfchen ‚Fordyce‘ im alten Schottland. Es ist stockfinstere Nacht. Das ist so, weil die Sonne bereits untergegangen ist.

Der alte Seebär und zwischenzeitliche auch als Kombüsenkoch tätige Mc.Titties ist nach einer langen Seereise wieder zurück in Schottland.Das ist so, weil er jetzt wieder da ist.

Er hatte seine Zeit vorher in Nicaragua verbracht und nicht gut geschlafen – öfters. Das ist so, weil das Schiff ab und an schwankte.

Außerdem hatte er an einem hellen Winternachmittag an dem die Sonne nicht schient etwas unfassbares erblickt! Erst konnte er es nicht genau erkennen, jedoch war das Ding von atemberaubender Grösse, als das Licht im richtigen Winkel auf es fiel, ward ihm Angst und Bange.

Es handelt sich um einen riesigen, nackten, teilweise haarigen, omnipotenten, mit kleinen Pusterln versehenen Hund und eingentlich war er klein. Mc.Titties hatte sich nur verguckt.

Nach dieser kurzen Ablenkung kehrte Mc.Titties zu seiner vorherigen Beschäftigung zurück und schnitt kleine widerlich dreinblickende Möhren in den Eintopf. Er bereitete häufig Eintopf zu – aber an einem düsteren, sonnigen Herbstvormittag wollte er den Speiseplan ändern.

Superleckere Zuckerwarre, ein Kilo war die Portion vorgesehen, denn er hatte Watt-Wahn. Dieser Wahn wiederum veranlasste ihn wie ein wilder, Backware in Form kleiner Küchlein zu produzieren. Seine Gedanken in diesem Moment waren fokussiert: ‚Backe, Backe Kuchen. Wenn er fällt dann schreit er.‘

So verbrachte er etliche tage in der Kombüse und backte, ließ es sich allerdings nicht nehmen den ein oder anderen Tanz zwischenzuschieben. Er bevorzugt Rumba, aber auch Tango sagte ihm zu, ähnlich wie Cha-Cha-Cha. Was hier noch erwähnenswert ist, ist dass er alle Tänze, bis auf Rumba ausschließlich nackt ausführte. Bei Rumba wäre dies völlig absurd. Das gehört sich nicht, für einen echten Mann von Welt.

Doch nun genug von diesen bizarren Riten, was zählt ist die Patte.

Er schob 1000 kleine, niedliche, teilweise erotische Küchlein in den Backofen. Während er dies tat, tropften einige seiner Augen auf die Küchlein und fusionierten in einem Feuerwerk aus Feuer zu bösen Augenküchlein. Diese kamen dann schnell aus dem Ofen, töteten sein Kaninchen und verschwanden für immer im Dickicht. Vielleicht sogar in dem Moor, in dem er sich grade aufhielt.

Nun luntze Günther Netzer vorbei um nochmal ‚Hallo’ zu sagen.

LoWrenZ  &  gato

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