Der Boxkampf, oder wie Lorenz sich vor ihm drückte

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Alles entstand aus einem Scherz heraus  den ich während  einem Treffen des Abischerzkomitees vom mir gab: „Wir machen einfach nen Boxkampf zwischen mir und Lorenz!“. Die Folge war erwartungsgemäß seichtes Gelächter. Doch was als Spaß angedacht war nahm schnell  Form an, als ich Lorenz am darauf folgenden Tag über einen bekannten Instantmessenger informierte, dass alles geplant sei, wir uns einen Ring in der Sporthalle zusammenhämmern und Hans-Werner Schmidt als Ringrichter agieren würden.

Er hatte den Köder gefressen

Doch Lorenz Reaktion überraschte mich. Er zog nicht , wie ich es von ihm zu erwarten war, den Schwanz ein sondern mimte den Erfreuten, letztendliche war dies jedoch reine Tarnung, doch dazu später.

Was folgte war der grösste Aufrüstungskampf aller Zeiten und ließ den Kalten Krieg wie einen jämmerlichen Witz wirken.

Wirtschaftswissenschaftler vermuten, dass der Lorenz-Cona-Konflikt Ursache für die schnelle wirtschaftliche Regeneration nach der Weltwirtschaftskrise war.

In einem Zeitraum von etwa einem Monat flossen von beiden Seiten unverschämt hohe Mengen in die Vorbereitung auf den großen Boxkampf.

Stadien wurden gebaut und wieder abgerissen, da sie dem vermuteten Besucheransturm nicht gerecht wurden.

Lorenz und ich haben zudem den Großteil unseres Vermögens in unsere persönliche Vorbereitung investiert, dies schaukelte sich immer weiter hoch und erreichte seinen Höhepunkt darin, dass Lorenz sich Muhammad Ali als Trainer und Vitali Klitschko als persönlichen Sparringspartner auf Lebzeit sicherte und ich mir eine Trainingshalle im Wert von mehreren Milliarden Dollar bauen ließ, in welcher ich nur das best geschulteste Personal einstellte.

Was mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war ist, dass Lorenz die ganze Zeit über niemals vorhatte an dem Boxkampf teilzunehmen , er wollte mich lediglich zum Aufgeben zwingen um als Stärkerer aus dem Konflikt hervorzugehen. Lorenz versuchte dies durch das große Aufrüsten zu erreichen.

Als dies nicht funktionierte, da ich als wohl couragiertester Mann der Welt gelte, leitete er alles in die Wege  den Wettkampf ins Wasser fallen zu lassen , ohne tatsächlich als Weichei bzw. Angsthase vor die Weltöffentlichkeit treten zu müssen.

In einem ersten Versuch zertrümmerte er sich mit einem Hammer sein Knie, um es anschließend    auf einen Sportunfall  zu schieben. Ich  erklärte ihm, dass dies nicht als Ausrede gelten könne, um den wohl größten Boxkampf der Welt  abzublasen, da ich auch die ein oder anderen Blessur (ein Rippenbruch hier , eine innere Blutung da)  von den vielen Sparringspartien davon trug, dies allerdings niemals als Grund für eine Aufgabe sehen würde.

Widerwillig sah Lorenz dies ein,  versuchte allerdings den Wettkampf auf einem anderen Weg zu manipulieren. letztendlich war er erfolgreich und zwar durch Bestechen des Veranstalters Fereydoun, der daraufhin das Event absagte. Vor der Presse sagte Fereydoun, dass der Kampf aus wettertechnischen Gründen  nicht stattfinden könne. Dies erschütterte die Fans die sich bereits seit langen auf den Kampf gefreut hatten und erschien vielen als äußerst unglaubwürdig, da das Stadion in dem der Boxkampf stattfinden sollte, doch ein Dach besaß, und so begann der renommierte Papparazzi und große „Cona-Fan“  Franz Joseph Penisberger mit Hintergrundforschung.

Was er enthüllte erstaunte zwar die Weltöffentlichkeit, jedoch nicht mich.

Penisberger veröffentlichte Bilder (und später Geständnisse) von Fereydoun, die diesen und Lorenz bei der Geldübergabe ,welche den Betrug gültig machen sollten, zeigten.

Dieser Skandal ging als „Lorenz-Gate“ in die Sportgeschichte ein und wird hier und da als Paradebeispiel für „unfaires Verhalten“ und „Kackesein“ herangezogen.

Ich möchte hier noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass man Lorenz auf keinen Fall trauen darf und dieses Beispiel sollte das mehr als deutlich machen.

Das Skandalbild (links Fereydoun, rechts Lorenz)

gato

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Eine Antwort to “Der Boxkampf, oder wie Lorenz sich vor ihm drückte”

  1. LoWrenZ Says:

    Es ist eine reine Lüüüüüüge!

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