Die leichteste Tagesübung

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Hallo liebe BloGGitanius-Leser,

ich möchte euch jetzt von einem Ereignis berichten, welches heute stattgefunden hat. Es war der sonnigste Tag des Jahres. Es wurden bis zu 28° Celsius in der Sonne gemessen. Cona und ich entschieden uns ein Tennismatch auszutragen. Vor einer gigantischen Kulisse vo geschätzen drei bis siebzigtausend Menschen liefen wir in die weit über die Grenzen Göttingens hinaus bekannte Tennisarena auf den Zietenterassen ein. Wir einigten uns auf ein packendes Match mit drei Gewinnspielen. Das erste Spiel begann mit einem Aufschlagspiel für mich. Seit geraumer Zeit wurde ich in der Umgebung auch als ‚Aufschlagprofi‘ tetuliert. Aber es sollte ganz anders kommen! Nicht meine granatenähnlichen Aufschläge sorgte für meinem Sieg im ersten Spiel! Es war die Tatsache, dass mein Gegner nicht darauf gefasst war, dass ich eine sehr subtile Taktik des Tennisspiel anwenden würde. Meine Aufschläge kamen itzi-bitzi kurz und von unten. Cona geriet schnell in Rage und rief Sachen wie etwa ‚Das ist niemals erlaubt so kacke von unten gegen den Ball zu schlagen‚, oder ‚Lass das!‚, aber ich ließ mich nicht davon beeindrucken und sicherte mir mit vier Assen in Folge das erste Spiel.

Danach nahm eine kurze Schwächeperiode meinerseits ihren Lauf und Cona konnte sich zwei Spiele in Folge sichern und in dem vierten Spiel (was eine Vorentscheidung hätte herberiführen können) führte er bereits mit 40:15 bei eigenem Aufschlag. Ich wusste was die Stunde geschlagen hatte. Ich müsste nun zwei Matchbälle abwehren und mit wwar klar, dass dies nur mit voller Konzentration möglich sein würde. So begab ich mich in eine ca. drei Sekunden andauernde Meditationphase von der die Zuschauer und auch mein Gegner nichts bemerkte. Danach sah ich die Welt wieder klar und ich führte mir vor Augen, dass ich eindeutig der bessere Tennisspieler bin – das hatte das bisherige Spiel gezeigt – und ich ihn mit voller Konzentration schlagen kann.

Die nächsten beiden Aufschläge wehrte ich in spektakulären Ballwechseln ab. Ein Netzroller sicherte mir den ersten Punkt und der zweite Punkt fand mit einem präzisen Schlag exakt auf die Linie sein Ende. Ich denke mein Gegner wusste jetzt was die Stunde geschlagen hatte. Ein angstvoller Blick war in seinem Gesicht zu sehen. Ich konnte mir auch die nächsten beiden Punkte sichern und wir entschieden uns, einen Tie-Break vorzuziehen.

Es war ein Wechselbad der Gefühle. Erst stand es 1:1, dann 3:1 für Cona und später 5:3 für Cona. Doch dann kam erneut ein großer Auftritt von mir. Ich lederte ihn 5:7 aus der Arena.

Der endgültige Endstand lautete:

Cona – Lorenz 2:3(5:7)

Man muss hier an dieser Stelle noch anfügen, dass ich zu diesem Zeitpunkt über eine Tenniserfahrung von 3 Spielen und Cona über eine Tenniserfahrung von 5-7 Jahren verfügt. Ich denke es war ein gelungener Auftritt!

Noch einen schönen Abend

LoWrenZ

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Eine Antwort to “Die leichteste Tagesübung”

  1. Sub-urbane Sozialstrukturen « BloGGitanius Says:

    […] BloGGitanius best blog ever « Die leichteste Tagesübung […]

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